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Durch erneuertes Denken meine Bestimmung erfüllen
Teile: Identität - Bestimmung - Hindernisse - Erneuere deinen Sinn

Wir haben eine Identität!

Entweder die Identität welche uns Menschen gaben, wir selber oder der Feind Gottes, oder wir nehmen die Identität an, die Gott uns mit der Wiedergeburt gegeben hat – die eines Königskindes, eines Gewinners, eines Überwinders.
"Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch; und auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt so nicht mehr. Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden." 2. Kor. 5, 16-17

Wir haben eine Bestimmung!

Unsere Existenz ist kein Zufall, genauso wenig wie die Bestimmung unseres Lebens. Gott hat wunderbare Absichten und Pläne für einen jeden von uns, und es liegt an uns in sie hinein zugehen. "Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen." Eph. 2,10

Unsere Bestimmung muss erkämpft werden!

"Hört, ihr Israeliten! Ihr werdet jetzt den Jordan überqueren und das Land auf der anderen Seite in Besitz nehmen. Ihr werdet Völker von dort vertreiben, die größer und mächtiger sind als ihr. Sie wohnen in gewaltigen Festungen mit himmelhohen Mauern. Unter ihnen ist auch ein mächtiges Volk von hochgewachsenen Menschen, die Anakiter. Ihr wisst, dass man sagt: »Anakiter sind unbesiegbar!» Aber ihr werdet sehen, dass der Herr, euer Gott, vor euch herzieht und wie ein Feuer alles zerstört. Er besiegt diese Völker und gibt sie in eure Gewalt. Mit seiner Hilfe könnt ihr sie schnell vertreiben und vernichten. So hat er es euch versprochen. " 5.Mose 9,1-3

Das Gute, das Gott uns geben will, fällt nicht einfach in den Schoß während du untätig herumsitzt und Kirchenbänke wärmst. Es muss, wenn Gott den Startbefehl gegeben hat, erobert werden! Aber die gute Nachricht ist die, das dein Gott "wenn du dich entscheidest zu gehen" mit dir zieht und er den Feind für dich besiegt. Wie sollen wir kämpfen und welche Waffen benutzen, um in den Ort unserer Bestimmung zu gelangen? "Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus." 2.Kor. 10,4-5

Betrachten wir Teile dieses Verses (2.Kor. 10,4): "Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich…", folglich ist der Kampf auch nicht gegen materielle Gegner. Es sind keine materiellen Waffen (z. B. Fetische, Relikte, hl. Gegenstände) sondern "… mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören." Diese Waffen können "für Gott" eingesetzt werden, um "Festungen" zu zerstören! Da die Waffen aber nicht materiell sind, sind auch die Festungen nicht materieller sondern geistiger Natur! "Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes…" - Hier erkennen wir die Beschaffenheit der Festungen: es sind Gedankengebäude, Lehrmeinungen und intellektuelle Erkenntnisse, die sich "gegen" Gott richten. "..die Erkenntnis Gottes" - Was ist sie? Präzise ist hier gemeint, dass diese Gedankenfestungen verhindern, Gott so zu erkennen wie er wirklich ist. Dies kann von völliger Gottesverleugnung bis zur theoretischen Religiosität ohne lebensverändernde Kraft führen. "…und nehmen gefangen alles Denken" - Unsere Gedanken haben die Tendenz umherzutreiben und sich besonders mit unseren momentanen Gefühlen oder augenscheinlichen Wahrnehmungen zu verbinden. Ich nehme Gedanken dann gefangen, wenn ich ihnen dieses planlose Umhertreiben und "sich verbinden" mit meinen Gefühlen, nicht mehr gestatte. "…in den Gehorsam gegen Christus." - Das Gefängnis oder der Korridor in den ich meine Gedanken bringe, ist mein Gehorsam gegenüber dem, was Christus über mich sagt, denkt und meint! Das Gegenteil davon ist: was ich selber, was andere, oder gar der Teufel über mich denkt, meint und sagt! Dieser Vers zeigt uns das Schlachtfeld, auf dem der Krieg über unsere Bestimmung abläuft. Es sind unsere GEDANKEN! Es ist ein geistlicher Krieg, der zuerst mit geistlichen Waffen geführt wird! Es ist ein Kampf um das, was du denkst und später sein wirst! Was du heute bist, hat sich hier in deinen Gedanken gestern entschieden! Was du morgen sein wirst, wird sich heute in deinen Gedanken entscheiden! Der tägliche Kampf in dir ist: Wem glaubst Du? Gott und seinem Wort? Oder deiner Wahrnehmung, deinen Gefühlen, dem was andere sagen und denken?

Unser Thema heißt: Erneuertes Denken "Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes/Denkens." Röm.12,2 "Was ich dir jetzt rate, ist wichtiger als alles andere: Achte auf deine Gedanken und Gefühle, denn sie beeinflussen dein ganzes Leben!" Spr.4,23 Warum ist heute gerade die Werbewirtschaft darauf aus, unser Fühlen und Denken mit allen Mitteln zu beeinflussen? Weil sie weiß, wenn sie unsere Gefühle steuert, dann steuert sie unser Denken und unsere Kaufentscheidungen. Ein anderes Beispiel ist die Börse: sie funktioniert mehr auf der Basis von Gefühlen, als auf der Basis von Verstand und Augenmaß. Gefühle, Gerüchte und Augenschein bestimmen heute mehr den Kurs von Aktien und die Zukunft von Firmen als logische Unternehmensdaten.

Genauso ist es mit den Christen. Die meisten Christen werden von Launen, Gefühlen und/oder Rückblicken in ihre Vergangenheit angetrieben. Sie glauben an Gott irgendwo tief innen im Herzen, aber in ihrem Leben erfahren sie sehr wenig davon – weil ihr Denken nicht erneuert ist. "Dies Volk ehrt mich mit seinen Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir!" Mt. 15,8 Viele Christen denken und fühlen immer noch in den alten Mustern, die sie von Kind an erlernt haben. Sie leben ihre alten Identitäten (ich bin schwach, nur Hauptschüler, habe nur einen dürftigen Job, komme aus schlechtem Umfeld, usw.). Viele leben in der Opfermentalität: "Immer bin ich dran, immer werde ich übergangen, keiner liebt mich, man nimmt mich nicht wahr, wenn sich nur die Umstände ändern würden, wenn ich nur wie DER "Erfolgreiche" wäre! Zu mir ist Gott nicht gut wie zu ihm."

All das beginnt in unserem Denken und Fühlen. Wir leben in Denkmustern aus der Vergangenheit als wir fern von Gott waren und haben sie in unser Leben als Christ übernommen. Es ist wie ein altes Kleidungsstück, das wir immer noch tragen… Gott aber ermahnt uns, dass wir unseren Sinn/Denken zu erneuern haben. Wir sollen uns nicht mehr durch die alte Brille sehen und wir sollen auch die Herausforderungen, in denen wir stehen nicht mehr durch die alte Brille sehen. "Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch; und auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt so nicht mehr. Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden." 2.Kor. 5,16-17 Wir sollen uns selbst und auch den Nächsten nicht mehr durch die Brille des alten, unchristlichen Menschen (Fleisch) anschauen. Auch Christus sollen wir so nicht mehr sehen. Viele haben immer noch das alte Gottesbild von einem fernen, unbekannten, harten, richtenden oder religiösen Gott in sich (in ihrem Denken). Paulus sagt uns aber, dass wir zu etwas Neuem geworden sind, eine völlig neue Schöpfung. Gottes Geist lebt nun in dir und wenn du lernst ihn zu hören und ihm Platz zu geben, wird er dich und vor allem dein Denken über dich immer mehr verändern.

Paulus gebraucht öfters die Teilung des Menschen in Körper, Seele und Geist! "Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, so dass ihr nicht tut, was ihr wollt." Galater 5,17 Das Fleisch ist der Sitz deiner natürlichen und begrenzten Wahrnehmung. Es ist dem H eiligen Geist entgegengesetzt und somit in Feindschaft zu ihm. Zum Beispiel: Der Geist Gottes sagt: "Vergib!" - Dein Fleisch sagt: " Fühlst du den Schmerz? Räche dich, zahl es heim!" Der Geist Gottes sagt: "Gib großzügig, ich versorge dich." - Dein Fleisch sagt: "Sei vorsichtig. Hast du nicht gehört: Was weg ist, ist weg?" Der Geist Gottes sagt dir: "Ich liebe dich, ich habe großartige Pläne mit dir." - Dein Fleisch sagt: "Denk an die Vergangenheit, niemand hat dich dort geliebt, niemand hat sich um dich gekümmert, erwarte nicht zu viel, dann wirst du nicht enttäuscht!" Der Geist Gottes sagt: "Fürchte dich nicht vor dem, was dich umgibt!" - Dein Fleisch sagt: "Siehst du nicht, wie aussichtslos alles ist?"

Das ist der geistliche Kampf, in dem wir stehen. Das sind die Gedankenfestungen, die wir zerstören sollen durch den Geist Gottes. Diese negativen Gedanken bestimmen unsere Identität und Berufung. Diese Gedanken sollen wir gefangen nehmen. Ein Gefängnis ist ein Ort, aus dem es kein Entkommen geben sollte. Ein Gefängnis ist ein Ort, der bewacht wird. Deshalb sollen wir unsere Gefühle und Gedanken bewachen und ihnen nicht erlauben, umherzutreiben um sich mit unserem Fleisch zu verbünden! "Was ich dir jetzt rate, ist wichtiger als alles andere: Achte (wache) auf deine Gedanken und Gefühle, denn sie beeinflussen dein ganzes Leben!" Spr.4,23
Es gibt zwei Gefängnisse für deine Gedanken: eines führt in die Freiheit, eines in die Gefangenschaft. Wenn du deine Gedanken Gottes Gedanken unterordnest, sind sie im Willen Gottes gefangen und werden sich immer mehr verändern und dir dienen und dich in eine gewaltige Freiheit führen. Denn Gott hat gute Pläne mit dir und deiner Zukunft. Der Teufel wird dir konstant durch dein Fleisch sagen, dass du dabei verlierst, deine Unabhängigkeit aufgibst, Freude aufgibst… aber sieh dir deine Vergangenheit an. Willst du dahin zurück?
Das zweite Gefängnis für deine Gedanken ist der Kerker deines Fleisches. Du lässt dein Denken vom Fleisch dominieren, von deinen natürlichen Sinnen und Empfindungen und du bist gefangen im menschlich Machbaren, in den Grenzen des menschlichen Verstandes, in einer Welt ohne Wunder, in einer Welt der Angst und Befürchtungen, von Gefühlen die dich wie ein Korken im Meer umhertreiben. Du hast vielleicht die Illusion von Freiheit, aber in Wirklichkeit bist du im Gefängnis der Hoffnungslosigkeit.

Und viele Christen leben immer noch mit großen Teilen ihrer Persönlichkeit in diesem Gefängnis, weil ihr Denken nicht erneuert ist! Weil sie nicht wissen, wer sie wirklich sind. Weil sie sich keine Mühe geben es herauszufinden, weil es ihnen zu mühsam ist darum zu kämpfen. Sie wollen nur ihre Ruhe, sie wollen gerade so überleben und hoffen eines Tages bei Jesus irgendwie anzukommen. Es ist ihnen egal, welches Zeugnis sie der Welt geben, weil sie soweit gar nicht denken – ihr Denken dreht sich nur um sich selbst. Sie werden gesteuert von dem was sie im natürlichen hören, sehen und fühlen. "So spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verlässt und hält Fleisch für seinen Arm und weicht mit seinem Herzen vom HERRN. Der wird sein wie ein Dornstrauch in der Wüste und wird nicht sehen das Gute, das kommt, sondern er wird bleiben in der Dürre der Wüste, im unfruchtbaren Lande, wo niemand wohnt." Jer. 17, 5-6

Deine Gedanken kommen aus deiner Seele und nicht aus deinem Geist! Sie haben eine natürliche Tendenz sich mit dem Fleisch zu verbünden. Wir aber müssen lernen unsere Seele (mein Ich) dem Geist unterzuordnen und nicht dem Fleisch. Dies braucht Zeit und Training, aber Gott gibt uns das Wollen und das Vollbringen dazu.

Wie kommen wir praktisch zur Erneuerung unseres Denkens?

  • Lies die Bibel, höre gute Predigten, höre gute Tipps!
  • Gib Gott Raum und Zeit, zu deinem Herzen zu reden!
  • Lerne Gottes Verheißungen und Gedanken über dich auswendig!
  • Wenn du nicht weißt, wo sie stehen - frage die Geschwister!
  • Schreibe dir auf, was Gott Gutes über dich sagt und was er dir in seinem Wort versprochen hat!
  • Sage es mehrfach am Tag laut auf (das ist biblisch)!
  • Denke daran, dein altes Denken ist über viele Jahre in dich hineingelangt und es wird auch etwas Zeit nehmen, das neue Denken in dich hineinzubekommen!
  • Ohne Input gibt es keinen Output – ohne Saat keine Ernte!
  • Sei fleißig, beständig und diszipliniert – Gott gibt dir die Kraft dazu!
  • Wenn du darin fällst, stehe wieder auf und mache weiter!
  • Gottes Ziel mit dir ist ein erfülltes Leben auf biblischem Niveau. Du bist nichts weniger als sein Kind. Das heißt Zufriedenheit, Glück, Wohlstand, Gesundheit und Erfüllung. Unser Leben soll ein sichtbares Zeugnis für Nichtchristen sein und zum Nachahmen anreizen. Dieses Leben wird Höhen und Tiefen haben, aber die tiefen Täler sind nicht dazu da, dass wir in ihnen für immer campieren, sie sind Durchgangsstationen zu größeren Höhen auf die dein liebender Vater dich bringen will.

    Spreche folgende Sätze mehrmals am Tag:
    Ich stelle mich nicht mehr dieser Welt gleich!
    Sondern ändere mich durch Erneuerung meines Denkens.
    Ich achte auf meine Gedanken und Gefühle!
    Denn sie beeinflussen mein ganzes Leben!

    Röm.12,2 und Spr.4,23

    Verfasser unbekannt